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Tarifrunde: Gehälter steigen – dagegen sind sie machtlos

Tarifrunde: Gehälter steigen – dagegen sind sie machtlos

Die alljährliche Tarifrunde zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften steht an. Weit im Voraus wurden die Erwartungen der jeweiligen Verhandlungspartner öffentlich kommuniziert.

 

Säbelrasseln in Verhandlungen

Die Säbel werden gewetzt, denn wie immer könnten die Erwartungen nicht weiter auseinander liegen. Wie einst Bill Murray in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wiederholt sich Bekanntes. Während die einen auf das fette zurückliegende Jahr verweisen, zeigen die anderen sorgenvoll auf die magere Zukunft.

 

Bisweilen führt dies zu handfesten Konflikten, in denen rein verbal (Schlammschlacht, Wildwest, Mogelpackung, ungerechtes System), ein kriegsähnlicher Zustand suggeriert wird.

Sicherlich ist das nun einmal der Habitus von wichtigen Verhandlungen. Doch es geht auch um Einiges. Beide Seiten kämpfen für die eigenen Interessen und möchten am Ende mit einer vertretbaren Lösung vom Platz gehen.

 

Ein guter Deal?

Doch was ist vertretbar? Vorschnelle Zugeständnisse zu Gehaltserhöhungen, können in schlechten Zeiten zu echten Problemen führen. Vom Verlust der Wettbewerbsfähigkeit bis hin zum Mitarbeiterabbau. Zudem möchte keine der Seiten offenbaren, dass sie eingeknickt oder verloren hätte.  Es wird schwierig, wenn firmenfremde (z.B. Gewerkschaften) einen Flächenvertrag aushandeln, bei dem individuelle Gegebenheiten nicht berücksichtigt werden. Wann Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände verhandeln, ist ein gehöriges Maß an Politik mit im Spiel, was nicht immer einen guten Deal unterstützt.

 

Ein guter Deal in Sachen Gehaltsanpassung ist immer:

 

  • Langfristig ausgelegt,
  • deckt die gestiegenen Lebenskosten und
  • bietet Arbeitgebern und Mitarbeitern Chancen bei steigenden wie fallenden Geschäftsentwicklungen.

 

Gordischer Knoten

„Planung ersetzt Zufall durch Irrtum“, dieser Satz wird Albert Einstein zugeschrieben. Genau hier liegt das Übel von Tarifstreitigkeiten. Niemand kann die Zukunft vorhersehen.  Noch ist es weise, aus der Vergangenheit die Zukunft zu extrapolieren. Doch genau dies versucht Planung in Form von Tarifverhandlungen.

 

Wir möchten den Tarifparteien keine Empfehlung aussprechen. Stattdessen möchten wir lokale Entscheider mit Weitsicht zu einem generellen Umdenken ermutigen.

 

Wirkungsvolle Vergütung hilft immer Unternehmen, Unternehmern und Mitarbeitern. Reizvolle Vergütung klärt den Mitarbeiter über seinen Einfluss an der Wertschöpfung auf. Dies kann im Verkauf die Beteiligung am Ertrag sein. Steigt dieser so ist dies Grundlage für eine Gehaltssteigerung.

 

Außerhalb des Vertriebes sind Produktivitätszuwächse (bei gleicher Teamstärke mehr Ertrag oder bei geringerer Teamstärke bei gleicher oder weniger Ertrag) eine sinnvolle Kenngröße. Es ist wichtig, das Sicherheitsbedürfnis (Festgehalt) eines jeden Mitarbeiters, von der monatlichen Erfolgsbeteiligung zu trennen.

 

Verstehen Mitarbeiter und Unternehmer diese Chance, so stehen selbst in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten alle Zeichen für ein produktives  und erfolgreiches Miteinander.

 

Sind wir mal ehrlich: Ist es nicht das Schlimmste, wenn Parteien mit gleichen Zielen (Unternehmenswachstum) sich in Verhandlungen bekämpfen, statt sich auf das Gemeinsame  – Kunden & Markt – zu besinnen?

 

Wie erfolgreiche Kunden dies lösen, zeigt der folgende Praxiseinblick der mittelständischen und inhabergeführten Firma, PIEL Die Technische Großhandlung GmbH mit ihren 120 Mitarbeitern:

 

 

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Stefan Wendl

s.wendl@allwin.de